In der Vergangenheit haben viele wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass die Bestrahlung bei Krebserkrankungen eine sehr gute und sichere Therapie darstellt. Beim Brustkrebs wird sie meistens nach einer Operation eingesetzt. Gelegentlich dient sie aber auch der Erstbehandlung. Die Strahlentherapie nach der Operation, z.B. nach Brusterhaltung, wird adjuvante Strahlentherapie genannt. Das bedeutet, die Therapie verhindert ein frühzeitiges Auftreten einer erneuten Erkrankung. An der Brustwand kann das Risiko halbiert werden. Es gibt sehr genau Kriterien, wann eine Bestrahlung durchgeführt wird. Bei ca. 70 % der Patienten ist sie angebracht.
Sollte eine Bestrahlung empfohlen werden, kann der Patient auf die Erfahrung und die moderne Technik vertrauen. Verbrennungen, wie einige immer noch glauben, kommen nicht mehr vor. Die Behandlung ist sicher und wird gut vertragen. Die Planung erfolgt mit computergesteuerten Geräten, die eine Körperfläche exakt vermessen und berechnen. Die Strahlen entstehen durch sehr schnelle Elektronen, die ihr Ziel genau erreichen und dort programmiert gebremst werden. Die Behandlungen dauern ca. 6 Wochen.