St. Anna-Klinik

Mammografie

Das Hauptverfahren der Diagnostik bei Brusterkrankungen ist die Mammografie. Die Sicherheit des Verfahrens hängt von der Qualität der Geräte und der Spezialisierung der Röntgenärzte ab. Das Brustzentrum der Kliniken St. Antonius kann allen Patienten mit der radprax, einer Gemeinschaftspraxis für Röntgendiagnostik, einen Partner anbieten, der direkt im Stammhaus des Brustzentrums an der Vogelsangstraße, in Wuppertal Elberfeld, ein Zentrum für Mammografie eingerichtet hat. Die Qualität der digitalen Aufnahmetechnik, der Standard der Gerätetechnik und die Erfahrungen der Untersucher die auf die Brust spezialisiert sind, sind beispielhaft.

Durch die Anbindung der Diagnostik an die operative Therapie wurde eine Möglichkeit geschaffen, die den Patienten langen Wege und lange Wartezeiten erspart und Informationsverluste zwischen den Ärzten minimiert. Von der Diagnose eines Tumors durch Mammografie oder Sonografie bis zur definitiven Bestätigung durch die Histologie vergehen nur knapp 18 Stunden. Das bedeutet eine wesentliche Optimierung der Behandlungsstrategie.

Wenn nicht tastbarer feiner Kalk in der Brust gefunden wird, kann das in fast 25% ein Hinweis auf eine bösartige Erkrankung sein. Da es ausgesprochen schwierig ist, diesen Kalk bei einer Operation zu finden, nutzen die Spezialisten des Brustzentrums eine computergesteuerte Methode, mit der eine Gewebenadel unter den Kalk gefahren wird, um ihn dann abzusaugen. Dieses Mammotome®-System kommt mit einer örtlichen Betäubung zur Vermeidung von Schmerzen bei der Untersuchung aus. Schon heute erreicht dieses Konzept den europäischen Standard, der erst in einigen Jahren für Deutschland gelten soll. Die Strahlenbelastung bei einer Mammografie ist sehr gering. Wenn eine Patientin zwischen dem 50. - 70. Lebensjahr alle 2 Jahre eine Mammografie machen lässt, erhöht sich das Risiko an einem Brustkrebs zu erkranken von 7,7% auf 7,8%. Diese Steigerung um 0,1% ist verschwindend gering.

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