St. Anna-Klinik

Was sind die häufigsten bösartigen HNO-Tumore?

Die Tumore des HNO-Fachgebiets werden auch als Kopf-Hals-Tumore bezeichnet. Dies sind Tumore des oberen Atem- und Speiseweges wie der Mundhöhle, des Rachens, des Schlundes und des Kehlkopfes. Sie machen etwa 5% aller Krebserkrankungen aus. Überwiegend handelt es sich dabei um sogenannte Plattenepithelkarzinome. Der Begriff bedeutet, daß der Tumor von der obersten Schicht der Schleimhaut („Plattenepithel“) ausgeht.

Für die Entstehung dieser Krebserkrankungen sind starker Alkohol- und Nikotingenuss die häufigsten Faktoren. Zum Teil können sie aber auch durch bestimmte Viren wie das humane Papilloma-Virus (HPV) oder das Epstein Barr Virus (EPV) ausgelöst werden. Am häufigsten sind Männer im Alter von über 50 Jahren betroffen, der Anteil an Frauen ist zwar geringer, nimmt aber stetig zu. Ebenfalls zu den Kopf-Hals-Tumoren gehören die Tumore der Nase und der Nasennebenhöhlen, der Speicheldrüsen, der Ohren, der Schädelbasis sowie der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen. Hier gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Gewebetypen mit unterschiedlichen Entstehungsursachen.

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Cellitinnen
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