St. Anna-Klinik

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Scheidenkrebs
Scheidenkrebs

Der Scheidenkrebs („Vaginalkarzinom“) ist ein bösartiger Tumor der Scheide. Er tritt vor allem im höheren Alter auf. In frühen Stadien gibt es kaum Symptome. Später kommt es zu blutigem Ausfluss, Unterleibsschmerzen und Problemen beim Toilettengang. Diagnostiziert wird der Scheidenkrebs in der Regel beim Gynäkologen, der im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen für das „Zervixkarzinom“ auch die Vagina untersucht. Therapeutisch stehen Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie zur Verfügung. Vaginalkarzinome sind insgesamt sehr selten.

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Schilddrüse (Über-/Unterfunktion), Struma
Schilddrüse (Über-/Unterfunktion), Struma

Die Schilddrüse befindet sich beim Menschen am Übergang vom Brust- in den Halsbereich, beziehungsweise beidseits seitlich der Luftröhre. Sie produziert die Schilddrüsenhormone "Trijodthyronin (T3)" und "Thyroxin (T4)", die wesentlich am Energieumsatz des Körpers beteiligt sind. Kommt es zu einer Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion, also wird zu viel oder zu wenig Schilddrüsenhormon produziert, ist eine medizinische Behandlung erforderlich.

Bei der Schilddrüsenunterfunktion ("Hypothyreose") ist der Energieumsatz herabgesetzt. Die Patienten sind geistig und körperlich weniger leistungsfähig, frieren leicht und berichten mitunter über Depressivität. Ursache der Schilddrüsenunterfunktion sind oft körpereigene Prozesse. Die Behandlung erfolgt mit Schilddrüsenhormonen.

Bei einer Überfunktion ("Hyperthyreose") der Schilddrüse werden dagegen zu viele Schilddrüsenhormone für den Organismus ausgeschüttet. Die Folge sind ein beschleunigter Herzschlag, Gewichtsverlust, Zittern und gesteigerte Nervosität. Noch heute entsteht eine "Hyperthyreose oft aus Jodmangel . Das mag paradox klingen, da Jod ein unverzichtbares Ausgangsprodukt für Schilddrüsenhormone ist. Jodmangel führt aber zu einer Vergrößerung der Schilddrüse ("Struma", Kropf), was wiederum in einer Schilddrüsenüberfunktion resultiert, sobald sich die Jodversorgung verbessert. Zur Behandlung bei "Hyperthyreose" kommen je nach individueller Konstellation Medikamente, eine Strahlentherapie ("Radioiodtherapie") oder eine Operation in Betracht.

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Schilddrüsenkrebs
Schilddrüsenkrebs

Das Schilddrüsenkarzinom ist eine wichtige Differenzialdiagnose für alle Schilddrüsenprobleme, vor allem aber bei vorliegender Schilddrüsenunterfunktion. Nicht selten ist ein Schilddrüsenknoten das erste, was einem Patienten mit Schilddrüsenkarzinom auffällt. Schilddrüsenkarzinome sind relativ häufig: Sie werden in Deutschland pro Jahr über 5000 Mal diagnostiziert. Die tatsächliche Zahl der Erkrankten liegt wahrscheinlich weit höher. Gerade im hohen Alter sind sehr viele Menschen von einem Schilddrüsenkarzinom betroffen, ohne davon zu wissen. Die Diagnostik bei einem Verdacht auf ein Schilddrüsenkarzinom besteht in einem Ultraschall, einer „szintigraphischen“ Untersuchung und gegebenenfalls in einer „Feinnadelbiospie“ des verdächtigen Areals. Die histologische Untersuchung ist wichtig, weil nicht alle Schilddrüsenkarzinome aggressiv verlaufen. Die Therapie der Wahl ist die komplette operative Entfernung der Schilddrüse. In einigen wenigen Fällen reicht auch eine Teilresektion des Organs aus. Häufig erfolgt nach der Operation noch eine „Radiojodtherapie“.

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Schlafapnoe
Schlafapnoe

Das obstruktive "Schlafapnoe-Syndrom" (OSAS) ist eine Atemstörung, bei der es während des Schlafs zu wiederkehrenden Atemaussetzern kommt, die zehn Sekunden und länger dauern können, in gravierenden Fällen bis zu drei Minuten. Bei schwerem OSAS können mehrere hundert dieser Episoden pro Nacht auftreten. Dem Betroffenen selbst fällt das oft gar nicht auf: Er hat eher tagsüber Probleme: Typisch sind Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen und morgendliche Kopfschmerzen. Die nächtlichen Atemaussetzer werden dagegen vor allem vom Partner als sehr beängstigend empfunden.

Von der obstruktiven Schlafapnoe sind etwa doppelt so viele Männer wie Frauen betroffen. Circa jeder vierte bis zehnte Mann zwischen 30 und 60 Jahren leidet an dieser Form des nächtlichen Atemstillstands. Alkoholgenuss und schweres Essen kurz vor dem zu Bett gehen begünstigen die Schlafapnoe ebenso wie Übergewicht und Schlafen in Rückenlage.

Das Hauptproblem der obstruktiven Schlafapnoe besteht darin, dass sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich steigert. Ausgeprägte Verlaufsformen sollten deswegen behandelt werden. Wenn Veränderungen des Lebensstils nicht ausreichen, können einzelne Formen der Schlafapnoe auch in einem Schlaflabor voneinander abgegrenzt werden.

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Schlaganfall
Schlaganfall

Der Schlaganfall (Hirnschlag, Apoplex, Insult) ist eine plötzlich auftretende Erkrankung des Gehirns mit anhaltendem Ausfall von Gehirnfunktionen. Ursache ist eine gestörte Blutversorgung, die zu einem Absterben von Nervenzellen führt. Unterschieden wird zwischen Schlaganfällen durch Mangeldurchblutung („ischämischer Schlaganfall“) und Schlaganfällen durch akute Blutungen („hämorrhargischer Schlaganfall“).

Der „ischämische Schlaganfall“ kommt häufiger vor. Er macht etwa 85 Prozent aller Schlaganfälle aus und ist häufig Folge einer generalisierten Verkalkung der Arterien („Arteriosklerose“). Etwa 15 Prozent der Schlaganfälle sind Blutungen. Sie treten auch im jüngeren Alter auf, oft als Folge von angeborenen Gefäßanomalien.

Der Schlaganfall ist eine der häufigsten Todesursache weltweit. In Deutschland erleiden etwa 200.000 Menschen pro Jahr einen Schlaganfall. Das Durchschnittsalter der betroffenen Männer liegt bei 70 Jahren, das der Frauen bei 75 Jahren. Eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen „ischämischen Schlaganfall“ besteht bei Menschen über 60 und generell bei folgenden Risikofaktoren: „Arteriosklerose“, Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin, hoher „Homozysteinspiegel“, Diabetes, Übergewicht, Rauchen, Antibabypille (besonders in Verbindung mit Rauchen) und wenn Verwandte ersten Grades vor dem 66. Lebensjahr einen Schlaganfall erlitten haben. Gesundes Essen, Bewegung und die Vermeidung von Übergewicht können die Gefahr eines „ischämischen Schlaganfalls“ deutlich senken.

Die Symptome des Schlaganfalls sind sehr unterschiedlich: Sie sind abhängig von der Region, in der die Unterversorgung mit Sauerstoff stattfindet. Klassisch ist die so genannte „Hemiparese“, bei der eine Seite komplett gelähmt ist. Schwieriger zu erkennen sind Schlaganfälle, bei denen nur umschriebene Ausfälle von Muskulatur oder Gefühl auftreten.

Vorboten eines Schlaganfalls sind die so genannten „transitorischen ischämischen Attacken“ (TIA), bei denen Lähmungserscheinungen kurz auftreten und dann wieder verschwinden. Bei jeder TIA handelt es sich um einen neurologischen Notfall: Ärztliches Eingreifen an dieser Stelle kann oft Schlimmeres verhindern. Liegt erst einmal ein Schlaganfall vor, ist die sofortige Klinikeinweisung oberstes Gebot. Bei einem Teil der Patienten kann der Versuch unternommen werden, das Gerinnsel medikamentös aufzulösen („Lysetherapie“). Das geht nur in den ersten Stunden nach dem Ereignis. Genauso wichtig wie eine rasche Klinikeinweisung ist eine frühe, intensive Rehabilitation, die Folgeschäden reduziert.

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Schultergelenkarthrose
Schultergelenkarthrose

Die chronische Abnutzung des Schultergelenkknorpels, die "Schultergelenkarthrose", ist die wichtigste Erkrankung des Schultergelenks. Die Beschädigung des Knorpels kann zu starken Schmerzen mit zunehmender Einschränkung der Beweglichkeit führen. Im Endstadium kann eine Versteifung auftreten.

Wie andere Arthrosen tritt auch die Arthrose des Schultergelenks vor allem bei älteren Menschen auf. Auslöser können Fehl- oder Überbelastungen des Schultergelenks bei der Arbeit oder beim Sport sein, aber auch Gelenkentzündungen, Unfälle oder hormonelle Störungen.

Mit Hilfe von Ultraschalluntersuchungen oder anhand eines Röntgenbildes kann der Arzt eine genaue Diagnose stellen. Die Behandlung erfolgt symptomatisch mit schmerzlindernden Medikamenten oder Injektionen sowie mit physikalischer Therapie. Bei schwerer Schultergelenksarthrose kann die "Endoprothetik" helfen: Der Einsatz eines künstlichen Schultergelenks kann die Schmerzen nehmen und die Beweglichkeit wieder herstellen.

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Schwangerschaft (Risikoschwangerschaft)
Schwangerschaft (Risikoschwangerschaft)

Medizinisch gesehen ist die Schwangerschaft der Zeitraum, in dem die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter der Frau zum Kind heranreift. Dieser Zeitraum umfasst in der Regel 40 Wochen. Erste Hinweise auf eine Schwangerschaft gibt die ausbleibende Regelblutung sowie ein Schwangerschaftstest. Bestätigt wird dieser Test durch die Bestimmung des hCG-Hormons in Blut oder Urin.

Während einer Schwangerschaft durchlebt die schwangere Frau viele verschiedene Phasen, die sich teilweise auf ihre psychische, wie auch auf ihre physische Verfassung auswirken. Neben der auffallenden äußerlichen Veränderung kommt es auch in ihrem Körper zu Umstellungen, durch die sich der Körper an die Aufgabe der Entwicklung des Neugeborenen anpasst. Am Ende der Schwangerschaft steht die Geburt des Säuglings und den Körper der Frau erwartet die Stillzeit, um den Säugling in der ersten Zeit nach der Geburt zu versorgen.

Ein wichtiger Teil der ärztlichen Begleitung in der Schwangerschaft ist die frühzeitige Erkennung von möglichen Komplikationen oder Risiken während der Schwangerschaft. Das Alter der Frau spielt eine Rolle. Andere Faktoren für die Klassifizierung als Risikoschwangerschaft sind Mehrlinge, vorausgegangene Fehlgeburten, Komplikationen vergangener Geburten, Rhesus-Inkompatibilität, ungünstige Lagen des Kindes, sehr kleine und sehr große Föten, anhaltender Alkohol-, Nikotin- und Drogenkonsum während der Schwangerschaft, Schwangerschaftsdiabetes, Gebärmutterhalsschwäche oder allgemeine Erkrankungen oder Infektionen der Mutter.

In Deutschland werden aufgrund dieser Faktoren im Schnitt über 50% aller Schwangerschaften als Risikoschwangerschaften eingestuft – trotzdem werden über 95% aller Säuglinge gesund zur Welt gebracht. Bei einer Risikoschwangerschaft ist die Betreuung durch den Arzt intensiver und viele Komplikationen sind durch den heutigen Stand der Pränatalmedizin sehr gut in den Griff zu bekommen.

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Schwerhörigkeit
Schwerhörigkeit

Bei einer Schwerhörigkeit liegt eine verminderte Hörfähigkeit vor. Dabei kann dieser Minderung von leichter Schwerhörigkeit bis hin zur Gehörlosigkeit reichen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Schallleitungsschwerhörigkeit, Schallempfindungsschwerhörigkeit und kombinierter Schwerhörigkeit.

Bei der Schallleitungsschwerhörigkeit liegt eine Störung der Weiterleitung der Schallwellen vom äußeren Ohrbereich zum Mittelohr vor. Die Ursachen können vielfältig sein, so führen zum Beispiel Fremdkörper im Ohr, Verstopfungen, Verschiebung der Ohrmechaniken durch Schädelbruch, Infektionen oder Blutergüsse im Ohr zur verminderten Schallleitungsfähigkeit im Gehör. Diagnostiziert wird eine Schwerhörigkeit meist durch einen ausgeprägten Hörtest und durch eine Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung.

Die Aussichten auf Heilung stehen hierbei gut – durch Spülung und Antibiotika können Verstopfungen und Infektionen schnell gelöst werden. Liegen Verletzungen der Ohrmechanik oder des Trommelfells vor, können diese gut operativ korrigiert werden.

Bei der Schallempfindungsschwerhörigkeit ist der Hörnerv geschädigt, der die Tonwahrnehmung an das Gehirn weitergeben soll. Auch hier sind verschiedene Ursachen zu finden – neben Infektionen und genetischen Veranlagungen können Schädeltraumata, Medikamente und auch Tumore zu einer Schallempfindungsschwerhörigkeit führen. Leider ist die Schallempfindungsschwerhörigkeit nicht so leicht in den Griff zu bekommen. Lediglich infektiöse Ursachen sind mit Medikamenten zu behandeln, in allen anderen Fällen wird versucht, die Hörleistung mit Hilfe eines Hörgerätes oder Implantates so gut wie möglich wieder herzustellen.

Bei der kombinierten Schwerhörigkeit fallen beide eben beschriebenen Ausprägungen zusammen.

Im Allgemeinen tritt eine Schwerhörigkeit, die nicht genetisch bedingt oder von Geburt an vorhanden ist, eher im Alter auf.

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Skoliose
Skoliose

Die Skoliose ist eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule mit zusätzlicher Rotation der Wirbelkörper. Typisch ist ein S-förmiger Verlauf der Wirbelsäule. Eine Skoliose tritt im Wachstumsalter auf und schreitet in der Regel fort bis zum Abschluss der Wachstumsphase.

Die geschätzte Verbreitung der "Skoliose" in Deutschland liegt bei etwa drei bis vier Prozent. Der Auslöser für die Krankheit ist in den meisten Fällen nicht bekannt ("idiopathische Skoliose"). Ein kleiner Teil der Skoliosen ist auf Knochen-, Muskel- und Bindegewebserkrankungen zurückzuführen. Auch Unfälle, Tumore und eine Beinlängendifferenz können zu einer Skoliose führen.

Augenfällige Anzeichen für eine Skoliose sind eine höher stehende Schulter, ein schief stehendes oder abstehendes Schulterblatt, eine vorstehende Hüfte und der sogenannte Rippenbuckel, der allerdings nur bei starker Skoliose auftritt. Besonders sichtbar werden diese Befunde, wenn sich die Patienten nach vorne beugen. Ab einer Neigung von 40 Grad können auch die Herz-Lungentätigkeit und die Verdauungsorgane in ihrer Funktion eingeschränkt sein.

Entscheidend bei der Skoliose ist eine frühe Therapie. Während bei der "Säuglingsskoliose" eine erfolgreiche Behandlung durch krankengymnastische Übungen gelingen kann, geht es im Kindes- und Jugendalter vor allem darum, das Fortschreiten der Verkrümmung mit Krankengymnastik, Bandagen und Miedern aufzuhalten. Im Erwachsenenalter beschränken sich die Therapiemöglichkeiten weitgehend auf die Behandlung der Symptome wie Rückenschmerzen und Steifheit. In seltenen Fällen kann auch ein operativer Eingriff in Betracht gezogen werden.

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Stoffwechselerkrankungen
Stoffwechselerkrankungen

Stoffwechselerkrankung ist ein Überbegriff für eine ganze Reihe sehr unterschiedlicher Erkrankungen. Ihnen ist gemeinsam, dass bestimmte Substanzen des (Zell-)Stoffwechsels zu viel oder zu wenig produziert werden. Das führt dann je nach Art der angereicherten oder fehlenden Substanz zu unterschiedlichen Symptomen. Die bekannteste Stoffwechselerkrankung ist der Diabetes mellitus. Hier ist der Zuckerstoffwechsel gestört. Bei der Gicht, einer weiteren Stoffwechselerkrankung, kommt es zu einer Überproduktion von Harnsäure, die sich in Gelenken ablagert und dort Schmerzen verursacht. Auch eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse oder der Nebenniere fällt unter den Oberbegriff der Stoffwechselerkrankung. Eine Stoffwechselerkrankung im weiteren Sinne ist auch das so genannte „metabolische Syndrom“, bei dem Störungen des Fettstoffwechsels und des Zuckerstoffwechsels zusammen kommen. Einige Erkrankungen aus diesem Formenkreis, etwa jene der Schilddrüse oder der Nebenniere, lassen sich medikamentös und/oder durch eine Operation heilen. Andere bedürfen einer lebenslangen Behandlung.

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Sucht
Sucht

Von Sucht spricht man in der Medizin eher umgangssprachlich – der Fachbegriff ist Abhängigkeitssyndrom. Dabei bezieht sich die Abhängigkeit entweder auf Substanzen oder Zwänge, Verhaltensstörungen und Impulskontrollstörungen.

Die Abhängigkeiten oder Süchte können sehr vielfältig sein. Am bekanntesten sind Nikotin-, Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit. Hierbei handelt es sich um so genannten Substanzmissbrauch, wobei die Substanzen im fortgeschrittenen Stadium der Sucht den Körper angreifen und krank machen. Den meisten Substanzsüchtigen ist das auch völlig klar. Die Schwierigkeit besteht in einer körperlichen und psychischen Abhängigkeit. Während sich die körperliche Abhängigkeit in der Regel durchbrechen lässt, ist die psychische Abhängigkeit sehr viel hartnäckiger.

Substanzunabhängige Süchte gibt es in vieler Gestalt. Darunter fallen zum Beispiel die Kaufsucht, die Computerspielsucht, das pathologische Horten (bekannter unter „Messie“), die Sportsucht oder auch die „Tanorexie“ (Bräunungssucht). Alle diese Süchte isolieren die Betroffenen auf Dauer, schädigen den Körper und das Sozialverhalten gleichermaßen. Viele Süchte treiben den Betroffenen auch in den finanziellen Ruin, wie zum Beispiel die Spielsucht.

Bei den meisten Süchten gibt es gute Heilungsaussichten – vorausgesetzt, die Sucht wird erkannt und der Betroffene wendet sich an eine Suchthilfe oder begibt sich in eine Therapie. Maßgeblich für die Erkennung einer Sucht ist meist aber das persönliche Umfeld, weil der Betroffene seine Abhängigkeiten selbst nicht erkennt oder wahrhaben möchte.

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