St. Anna-Klinik

Cholesteatom

Als Folge immer wiederkehrender Mittelohrentzündungen kann sich eine chronische Knocheneiterung, ein sog. „Cholesteatom“, einstellen.

Beim Cholesteatom handelt es sich vereinfacht dargestellt, um „schuppende Haut“ aus dem Gehörgang oder von der Trommelfellaußenseite, welche sich in das Mittelohr verlagert hat, wo es sich eigentlich nur Schleimhaut gibt.

Die „schuppende Haut“ (verhornendes Plattenepithel) kann entweder durch eine chronische Belüftungsproblematik des Mittelohres (Unterdruck) oder durch einen (zumeist randständigen) Trommelfelldefekt in das Mittelohr gelangen. In seltenen Fällen kann auch hinter intaktem Trommelfell durch eine embryonale Entwicklungsstörung ein Cholesteatom auftreten.

Das Cholesteatom bzw. die Knocheneiterung kann die umliegenden knöchernen Strukturen zerstören und somit unbehandelt schwerwiegende Folgen bis hin zur Ertaubung, einem Gleichgewichtsausfall, einer Gesichtsnervenlähmung haben oder im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich mit Übergang auf die Hirnhäute oder Gehirn sein.

Daher ist die Entfernung dieses Entzündungsherdes aus dem Bereich des Mittelohres von größter Bedeutung. Diese sogenannte Cholesteatomchirurgie stellt in unserer Klinik einen wesentlichen otologischen Schwerpunkt dar.

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